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Das Jubiläum zum 75jährigen Bestehen wurde wieder glanzvoll gefeiert. Alle Schützen mit 25jähriger Mitgliedschaft erhielten einen silbernen Kranz um ihren Zylinder (Hut) gelegt. Lediglich die Offiziere trugen Hüte mit einem Federstrauß. Dazu gehörten auch die Fahnenträger.

Im Jahre 1897 wurde der Vorsitzende Heinrich Breva Schützenkönig. Die Proklamation fand im Schützenhof statt. Nicht so selbstverständlich wie heute wird dazu angemerkt, dass eine "photographische Aufnahme" gemacht wurde. Das Schießen fand ab diesem Zeitpunkt auf einem "langen Stand" statt.

Allenthalben lebte man in frohen Verhältnissen, denn der König im Jahre 1902 ließ sich mit "voller Musik" nach Hause begleiten. Dies sollte auch für die Zukunft so bleiben. Der Schützenfestmorgen wurde erstmalig zu einem gemütlichen Festmorgen gestaltet. Es werden auch Akteure erwähnt, die sich durch Vorträge lustiger Art besonders hervortaten. Mitglieder und Förderer des Vereins wurden schon damals für "besondere Verdienste" zum Ehrenmitglied ernannt. Diesem Verein als Schütze in Wort und Tat zu dienen, bedeutete für viele im Pluggendorf-Viertel einen Ehrendienst zu versehen.